Alles geht

Alles geht

Alles geht” gibt’s in Deutschland, Österreich und der Schweiz als CD im Laden.

Oder auch online: AmazonMusicloadiTunesBuecher.de

Das Album wurde am 28.05.2010 über 7us/Hart veröffentlicht. Das 11 Songs, 5 Bonus-Tracks und ein Video umfassende Werk bietet eine beabsichtigt große stilistische Bandbreite modernmelodischer Rockmusik.

Winterland - Anzeige Nachtaktiv 01/2011

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Es erwarten den Hörer Gothic-Anleihen in Songs wie dem Opener „Der Winter ist lang“, episch-monumental arrangierte Titel wie „Abendstern“, radiokompatible Ohrwürmer wie der Titelsong „Alles geht“ und „Den Sternen so nah“, gitarrenlastige Rocker wie „Warte bis es dunkel ist“, die elegische Ballade „Strände der Einsamkeit“ und auch ganz bewusst Retro-Sounds der Achtziger Jahre verarbeitende Songs wie „Legion der Verdammten“.

Der Winter ist lang“ lässt sich Zeit, das Album düster und mystisch zu eröffnen. Die minimalistische Instrumentierung entlädt sich dann in einem sakral arrangierten Chor mit Gothic-Touch.

Abendstern“ startet ohne Vorwarnung und enthält alle stilistisch typischen WINTERLAND Charakteristika. Der Song kombiniert sphärische Synthie-Flächen mit PINK FLOYD-Retro-Sounds, U2-Gitarren mit bombastisch-mehrstimmigem Refrain, baut auf eine subtil eingesetzte Klavier-Hookline und überrascht mit einem Gitarrensolo in bester David Gilmour-Manier. „Vorbeigezogen an so vielen Häfen wo funkelndes Eis die Küste ziert“ – die zwischenmenschliche Kälte in der „Erfolgsgesellschaft“ ist kaum
metaphorisch treffender zu umschreiben…

Im Titelsong „Alles geht “ löst sich die in den beiden Vorgängern aufgebaute Melancholie vorerst in Wohlgefallen auf. Der Ohrwurm-Refrain macht Mut und lädt ganz unverblümt zum Mitsingen ein. Von SILBERMOND veröffentlicht wäre dieser Song wohl ein Garant für einen Top 10-Hit.

Mit „Warte bis es dunkel ist“ werden dann düsterere Töne à la OOMPH angeschlagen. Nach funkigem Anfang schleudert die Gitarre dem Hörer unbarmherzig tiefer gestimmte Riffs um die Ohren, die von einer Moog-Melodie begleitet und von diversen unvermittelten Schlagzeugbreaks zerschmettert werden. Textlich betreten wir hier mal bewusst ganz neues Terrain…

Der „Thron der Desillusion“ kommt relativ entspannt daher, erinnert musikalisch an REAMONN und kombiniert eine eingängige Refrainmelodie mit LED ZEPPELIN-kompatiblen Slide-Gitarren und Break-Beat-Rhythmus der Marke COLDPLAY.

Den Sternen so nah“ war zwischenzeitig ein hoch gehandelter Kandidat für den Eröffnungstitel des Albums. Auf dem Klavier geschrieben kombiniert der Song zentrale Piano-Fragmente mit rockigen Gitarrenriffs und samtweichem Gesang, so dass musikalisch gesehen eine krude Mixtur aus nordischer Härte à la H.IM. und skandinavischem Pop der Marke A-HA entsteht.

Ordentlich angezogen wird das Tempo dann mit „Glamourös“, das unvermittelt das Gaspedal bis zum Anschlag durchtritt, im Refrain ohne Rücksicht auf Verluste anständig losrockt und mit dreistimmigem Gitarrensolo aufwarten kann.

Dem täglichen Wahnsinn entflieht der Hörer anschließend an elegisch-balladeske „Strände der Einsamkeit“. Bariton Thorsten Fries umsingt hier mehrere Oktaven und überrascht mit ungeahnten Höhen mit der Kopfstimme gesungenen Refrain.

Ruhig geht es bei „In der Ruhe liegt die Kraft“ demgegenüber kaum zur Sache. Die Röhrensounds der Gitarre „braten“ was das Zeug hält und das Schlagzeug malträtiert im Riff unbarmherzig die Standtom. “Wer im Hofe hat gespielt, voll gedröhnt und ohne Ziel – war keine Zeit für ihn, kein Platz“ – sicher mit die frappierendste Textzeile auf dem Album.

Im Anschluss marschiert die „Legion der Verdammten“ ein. Achtziger Jahre-Sounds, -Hall und –Arrangement führen den Hörer zurück in eine Zeit, in der Radiostationen handgemachte Musik noch zu schätzen wussten.

Abgerundet wird das Album von „Abendstern (Reprise)“, das diverse Fragmente und melodische Kernelemente ebenso aufgreift wie variiert und den musikalischen Rahmen des Albums dezent schließt.

Eine Antwort auf Alles geht

  1. Evi sagt:

    Das Vorgängeralbum “evening STAR” war schon der HAMMER und hat mich voll überzeugt. Thorsten Fries Stimme berührt einen immer wieder aufs neue und Markus Pfeffers grandioses Gitarrenspiel macht diese tolle Scheibe schon zu einem großen Hörgenuss. Ich kann diese CD nur mehr als empfehlen, denn eingängige, sehr melodische und außergewöhnliche Songs können mich mehr als begeistern :-) ))

    “Alles geht” ist ein TOP-Album der Extraklasse. Vor allem dass es in Deutsch ist, finde ich klasse. Man kann man sich gleich in die wundervollen, melodischen Songs reinfühlen, sich mitreissen lassen und dann nur noch genießen. Die Texte, die Melodien und natürlich das Gitarrenspiel heben sich von dem allgemeinen Einheitsbrei, den man heutzutage öfters zu hören bekommt, sehr ab. Man kann sich gleich mit den Songs identifizieren, sich berühren und seinen Empfindungen freien Lauf lassen. Thorsten hat hier, meiner Meinung nach, noch eine Schüppe drauf gelegt, was seine Stimme angeht, Gänsehaut pur kann ich da nur sagen :-) ))). Umso tiefer er singt, desto mehr trifft er einen damit bis tief ins Herz. Und das macht tolle Musik aus, dass sie einen gefangen nimmt und auf irgendeine Art nicht mehr loslässt. Euer Album ist zur Zeit mein absoluter Favorit :-) )). Macht bitte weiter so Ihr Beiden und ich hoffe, dass die Zeit kommen wird, wo ich Euch endlich mal LIVE und in FARBE sehen und hören kann !!!!! Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass Ihr bald den Erfolg haben werdet, den Ihr mehr als verdient habt :-) )))

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