Markus Pfeffer

CD MMP 1995
CD MMP
CD Ydolem 1994
CD Daydream 1993
Musikalischer Werdegang (Teil 4):

Soloalbum (1995):
Nur meine Wenigkeit (Gitarre, Bass, Keyboards, Drum-Programming)

Scarlett zerbrach an der Tatsache, dass wir auf Teufel komm raus versuchten erfolgreich zu sein und dementsprechend uns selbst künstlerische und gestalterische Grenzen auferlegten (Gitarrensolo darf nicht zu lange sein, Song nicht über 3,5 Minuten etc. etc.).

Bereits 1992 und 1994 hatte ich mit instrumentalen Songs experimentiert, Ergebnis waren zwei eher durchwachsene CDs namens "Daydream" und "Ydolem" (Lies rückwärts: "Melody" :-) ). Letztere wurde als Demo an die Fachpresse verschickt und erhielt sehr gute Reviews.



Gefrustet vom Kommerzstreben bei Scarlett kaufte ich mir also erstmal Equipment für ein Homestudio zusammen (einen Bass, zig Effekte, Rackbausteine, einen 8-Spur-Rekorder sowie eine programmierbare Drum-/Keyboard-Einheit) und nahm eifrig alle Ideen auf, die mir so in den Sinn kamen. Durch die Studioaufenthalte mit Scarlett konnte ich für die Studioarbeit Einiges lernen, was mir nun mehr als etwas von Nutzen war.

Das Resultat war dann ein komplettes Instrumentalalbum namens "Persistence of memory", das ich unter dem Kürzel MMP (meine Initialen) an zahlreiche Musikmagazine schickte. Die Reviews waren erstaunlich gut und Bestellungen des Albums trudelten aus aller Herren Länder ein (dabei erinnere ich mich besonders an einen langen Brief eines Bestellers aus St. Petersburg, der mir schrieb, wie sich bei ihnen alles im Umbruch befindet und er sich mein Album anhört, wenn es ihm gerade schlecht geht).



Mit freiem Kopf für neue Schandtaten startete ich dann ein Just-for-fun-Projekt mit Stephan Hugo (Gitarre), Holger Kuntz (Bass) und Frank Schmidt (ex-Scarlett, Drums). Nachdem Frank den Führerschein los war, holten wir als Drummer Chris Guckeisen an Bord und der Grundstock für Winterland war gelegt.

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