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Musikalischer Werdegang (Teil 9): WINTERLAND (seit August 2007): Neues Album "Evening star" im Sommer 2008 Thorsten Fries (Vocals), Markus Pfeffer (Instrumente) Die Vorgeschichte: Im Jahr 1996 war ich erstmals in meiner musikalischen Laufbahn auf einen echten Songwritingpartner getroffen, mit dem ich erfrischend stress- und egofrei gemeinsam komponieren konnte. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein komplettes Album fertig gestellt, für das Thorsten Fries die Texte und die Melodien und ich die Musik komponiert hatte. Das Album, „Under the flood“, war der Grundstock für WINTERLAND, was als Duo begann und später in zwei verschiedenen Band-Besetzungungen auch live bis 2003 aktiv war. Der kreative Vesuv: Von Sommer 2006 bis Sommer 2007 hatte ich wiederum genügend Musik für ein komplettes Album komponiert, wobei diese Songs eigentlich (zumindest anfänglich) für WET DESERT bzw. die kurzzeitig erhoffte Nachfolgeband gedacht waren. Leider löste sich das Ganze in Wohlgefallen auf, doch Thorsten Fries war dann der sprichwörtliche Retter in der Not. Im August 2007 besuchte er mich, und nachdem ich ihm eine CD mit meinem neuen Songmaterial gegeben hatte, kam ein wahrer kreativer Vesuv zum Ausbruch. Innerhalb weniger Wochen hatte Thorsten Texte und Melodien für sage und schreibe 11 Songs geschrieben und uns wurde klar, dass das Material einfach viel zu gut ist, als dass es bei uns in den Regalen verstauben könnte. Das neue Album: Der Beschluss war relativ schnell eindeutig: wir werden zu Zweit ein neues WINTERLAND-Album aufnehmen, das auch auf CD veröffentlicht werden soll (40 – 50 Minuten Laufzeit). Das Material ist ja bereits fertig komponiert, muss nun „lediglich“ komplett neu aufgenommen werden. Stilistisch klingen die Songs wirklich relativ zeitlos, wobei rockige Gitarren mit nachdenklichen Texten und Thorstens tiefer Baritonstimme kombiniert werden. Ein paar Keyboards und vereinzelte Drumloops frischen den Sound dabei etwas auf und sollen eine symbiotische Mischung zwischen zeitgemäßen Produktionsstandards und Retro-Vintage-Sounds herstellen. Unsere klare Zielsetzung dabei: der Longplayer soll soundtechnisch absolut auf der Höhe der Zeit sein und zuallererst uns selbst zu 100 % zufrieden stellen. Und wer mich kennt, der weiß dass das nicht unbedingt einfach ist ;-) Der Aufnahmeprozess: Thorsten hat sich in der Zwischenzeit ein sehr annehmbares Homestudio eingerichtet, in dem er professionell seinen Gesang aufnehmen kann. Klarer Vorteil: gerade als Sänger unterliegt er somit keinen (angemieteten) tonstudiobedingten Zeit- und Terminzwängen und kann somit aufnehmen, wann auch immer ihm der Sinn danach steht und er stimmlich „auf der Höhe“ ist. Mein Homestudio-Equipment war inzwischen leider überwiegend eine Dekade alt, also blieb mir nicht anderes übrig, als meine Ausrüstung komplett neu auf- bzw. auszubauen. Es musste also ein eigener „Musik-PC“ (Intel-Prozessor, 4 GB RAM, 2 x 250 GB Festplatte), ein TFT-Display und die entsprechende Software (Steinbergs CUBASE mit 48 Spuren) her. Stefan Glass vom Studio 23 stellte mir netterweise ein Studioboxenpaar inkl. Verstärker leihweise zur Verfügung (YAMAHA NS-M10), und mit Sample-CDs (FXpansions „BFD“-Drum-Modul, diverse Loop-Libraries), Funkmaus, Funktastatur, USB-Audio-Interface (M-AUDIO Fast Track PRO) und MIDI-fähiger Keyboard-Tastatur (M-AUDIO OXYGEN 49) war das System dann soweit im wahrsten Sinne des Wortes aufnahmebereit. Meine Gitarrenparts kann ich mit meiner Fender USA Strat über das (schön altmodisch mit einer Röhre betriebene) VOX Tonelab SE aufnehmen, das alle erdenklichen Verstärker und Boxen dieser Welt simuliert. Dabei lassen sich die verschiedenen Verstärker mit beliebigen Lautsprechern kombinieren (bspw. auch ein Marshall-Amp mit einer Fender-Box), was der Soundtüftelei, ganz abgesehen von den nahezu unerschöpflichen Effekten (Phaser, WahWah, TalkVOX, Delay, Pitch Shifter usw.), keinerlei Grenzen setzt. Auch der Bass wird von Hand eingespielt, dazu steht mir mein FENDER 5-Saiter Bass zur Verfügung, der auch bei den STRANDPOETEN-Songs Verwendung fand. Die Drums laufen über das BFD Drum Modul von FXpansion. Hierbei handelt es sich um Samples echter Drums, die in diversen US-amerikanischen Edel-Tonstudios aufgenommen wurden. Das kann man sich so vorstellen, dass dort ein Schlagzeuger sitzt, der jeden Kessel und jedes Becken (Cymbals) mal ganz sanft, leise, normal, hart und ganz hart anschlägt und jeder einzelne Schlag wird getrennt aufgenommen und dann als Sample gespeichert. Man redet dabei von verschiedenen Velocity-Stufen. Einfach gesprochen kann ich nun die verschiedenen Drumparts auf Basis dieser Samples setzen, wobei natürlich jeder EINZELNE Schlag für sich inkl. der jeweiligen Anschlagstärke in MIDI eingegeben wird (bemitleidet mich bitte jemand? Das ist echt eine HEIDENarbeit!!!). Somit wird das Ganze zwar „programmiert“, es handelt sich aber nicht um maschinelle (künstliche) Sounds, sondern tatsächlich um von Menschen eingespielte Drumparts. Das war mir extrem wichtig, denn ich HASSE Drumcomputer, denn die klingen einfach immer maschinell und künstlich. Sobald ich die Musik für einen Song fertig aufgenommen, arrangiert und in Cubase abgemischt und mit Wavelab gemastert habe, gebe ich Thorsten eine CD mit dem Song. Er lädt sich die Musik dann in seine Adobe-Software, singt seine Parts ein und brennt mir diese wiederum auf CD. Die Gesangsspuren lade ich dann wiederum in Cubase und stelle den Song fertig. Eigentlich ganz einfach, oder? ;-) Der aktuelle Stand & die Rückmeldungen: 8 Songs sind bereits komplett fertig, und unser Ziel ist es ganz klar, bis Sommer 2008 das Album "EVENING STAR" zu veröffentlichen. Zwischenergebnisse und Hörbeispiele werden immer mal wieder hier auf den News-Seiten veröffentlicht, und für jegliche Rückmeldungeen, Anregungen, Lob oder Kritik sind wir natürlich immer dankbar! Die Songs & Hörbeispiele: 01. Cobwebs and dust -- mp3 -- 02. Blink of an eye -- mp3 -- 03. Superstar -- mp3 -- 04. Once again -- mp3 -- 05. New horizons -- mp3 -- 06. Fading lights -- mp3 -- 07. Slave new world -- mp3 -- 08. Hanging in the balance -- mp3 -- 09. Time machine -- mp3 -- 10. I believe -- mp3 -- + Instrumentalversion (kompletter Song!) 11. Ain’t got time -- mp3 -- (kompletter Song!) Alle Songs: Musik & Arrangement – Markus Pfeffer, Text & Gesang: Thorsten Fries << zurück |
   
   
    